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Hauptübung der Feuerwehr Binningen rund um den Dorfplatz
Bei herbstlichem Wetter konnte am vergangenen Samstagnachmittag Feuerwehrkommandant Michi von Ins die zahlreich erschienenen Besucher
begrüssen und das vorgesehene Programm vorstellen.

In Gruppen aufgeteilt, konnten drei Posten besucht werden, wo die Besucher aufgefordert wurden, bei den gestellten Problemen mit zu machen.
So am Posten 1, wo ein Regisseur mit seinem Assistenten die Frage stellten, was zu tun sei, wenn aus einem Fenster Rauch dringt und eine Person
aus dem Fenster um Hilfe ruft: es brennt. Unter Teilnahme der Anwesenden wurde ein entsprechender Ablauf symbolisch durchgespielt. So als
erstes die Feuerwehr alarmieren, unter Angabe von Ort und was los ist. Der Alarm über den Notruf 118 (auch 112 oder 117) geht an die Alarm-
zentrale in Liestal, welche die Feuerwehr Binningen und entsprechende Stellen aufbietet.

Um in einen mit Rauch gefüllten Raum oder in ein Haus vordringen zu können, braucht es entsprechende Atemschutzgeräte und Wärmebildkameras.
An einem nächsten Posten wurde das Funktionieren und der Aufbau eines Atemschutzgerätes erklärt wie auch die Wartung und Wiederinstandstellung
der Geräte nach einem Einsatz in der eigenen Werkstatt der Feuerwehr. Wer Lust hatte, durfte sich ein solches Gerät anlegen lassen und in einen
mit Rauch gefüllte Raum vordringen.

Küchenbrände kommen immer wieder vor aufgrund überhitzter Pfannen mit Oel auf dem Herd, etc. Wie löschen? Nach erfolgter Vorführung und
Erklärung durch die Feuerwehr, konnten die interessierten Besucher, ob gross oder klein, selbst Hand anlegen und mit einem Löschtuch oder mit
einem Feuerlöscher versuchen, das Feuer zu löschen.

Was an den drei Posten durch die Besucher versucht wurde, zeigte die Feuerwehr zum Abschluss mit einem Einsatz, bei dem der genaue Ablauf
der Alarmierung mittels Funk durchgespielt wurde, bis zum Eintreffen des Einsatzfahrzeuges und löschen des Brandes.

Nach einer kleinen Pause und einem Apéro im Magazin konnte der Kommandant in einem kurzen Ablauf über das vergangene Jahr orientieren.
Bis am 28. Oktober 2017 mussten 80 Einsätze ausgeführt werden, wovon 42 tagsüber, von Montag bis Freitag, 06.00 bis 18.00 Uhr und 38 zu
Nachtzeiten und Wochenenden. Die Einsatzarten teilen sich auf: 16 Brandbekämpfungen, 13 unechte Alarme, 2 Chemiewehr, 1 diverser Einsatz,
13 Elementarereignisse,13 Oelwehreinsätze, 1 Strassenrettung und 18 technische Hilfeleistungen inklusive Wasserschäden.

Verabschiedungen und Beförderungen

Gemeinderat und Vorsteher der Feuerwehr, Daniel Nyffenegger, überbrachte den Dank des Gemeinderates für den hervorragenden Einsatz der
Feuerwehr zum Schutz der Binninger Bevölkerung, wofür es trotz der Digitalisierung nach wie vor Frauen und Männer braucht, die sich in den
Dienst der Feuerwehr stellen.

Auch in diesem Jahr verabschiedeten sich zahlreiche Feuerwehrmänner, wie u.a. Oblt. Andy Geschl mit seinen 3060 Dienststunden, Lt. Adrian
Preiswerk mit 2050 Stunden und Lt. Fabio Colaci mit 1552 Stunden. Im weiteren wurden neu 8 Rekruten zu Soldaten, 3 Soldaten zu Gefreiten,
5 Gefreite zu Korporalen befördert. Anschliessend konnte durch Gemeinderat Daniel Nyffenegger 5 Korporale zu Wachtmeister, Sebastian
Dändliker, Simon Bonetti und Claude Weber zum Leutnant und PatrickRöösli zum Oberleutnant befördert werden.


Quelle: Binninger Anzeiger 39/2017

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