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Hauptübung 2008
An einem schönen und kalten Tag konnte die Hauptübung 2008 durchgeführt werden. Die Schwerpunkte an diesem Tag wahren die Taufe des
neuen Fahrzeuges und die Verabschiedungen von mehreren alt gedienten Feuerwehrkameraden.

Als erstes wurde das neue Fahrzeug eingeweiht und getauft. Wir konnten einen alten MOWAG B300 aus dem Jahre 1975 durch einen neuen
Mercedes Sprinter CDI 518 ablösen. Mit dem Sprinter können wir den neuen Anforderungen besser entgegen treten, denn seit 1975 hat sich
viel im Feuerwehrwesen geändert. Am markantesten sieht man dies am Atemschutz, wo heute jeder Feuerwehrangehöriger Atemschutzträger
ist und bei einem Einsatz ein Geräte benötigt, so hatte der MOWAG kein Atemschutz und der neue Sprinter gleich 12 Stück.

Die Taufe wurde von den beiden frisch gewählten Gemeinderäten Nicole Schwarz und Mike Keller vorgenommen. Der Sprinter wurde auf den
Namen „AIOLOS“, er war der griechische Gott des Windes, getauft.

Mit folgenden Worten konnte Gemeinderat Mike Keller das Publikum begeistern:

„AIOLOS“

AIOLOS – wie der griechische Gott der Winde,
taufen wir der Binninger Feuerwehr neues Kinde.
AIOLOS soll mit seiner frischen Briese
für den Atemschutz dienen in der Kriese.
Atemschutz ist für die Feuerwehr notwendig und wichtig;
deshalb ist die Anschaffung von AIOLOS nicht weniger als richtig.
AIOLOS ersetzt das alte Feuerwehrfahrzeug NAUTILUS,
welches bei Wasserschäden war damals ein Fidipus.
Heute kann man mit verschiedenen Einsatzwagen Wasserschäden beheben;
da darf der alte NAUTILUS sich ruhig in Rente begeben.
Also AIOLOS – beweise nun unserer Binninger Feuerwehr:
mit Deiner Hilfe gibt es ab sofort Atemnot bei keinem mehr.

Das Auto wurde mit einem Schluck aus der Champagner Flasche getauft. Peter Jäggi von der Lieferfirma Feumotech, rundete mit ein paar
Worten die Taufe ab und übergab das Auto der Feuerwehr.

Nach der Taufe wurden die Langjährigen Kameraden Kpl Urs Dubach (13 Jahre), Four Max Gschwind (26 Jahre), Lt Bernhard Rellstab
(30 Jahre), Fw Hansjörg Baumann (36 Jahre) auf das Podest geholt und mit nostalgischen Kleidern ausgerüstet, dann erschien eine
Kutsche aus dem Jahre 1929 die als TLF diente, die mit allen Zugführern und Kommandanten seit 1972 bestückt war.
An drei Posten konnten sie die Schlagkraft nochmals demonstrieren und wurden mit den heutigen modernen Mittel unterstütz.

An Ende des Nachmittag gab es die traditionellen Beförderungen und Verabschiedungen. Anschliessend wurde für die Gäste und die
Bevölkerung ein Apéro von der Feuerwehr spendiert.




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