Zurück
Hauptübung 2000
"Staatsbesuch" entpuppte sich als Feuerwehrübung:

Binningens Feuerwehr im Grosseinsatz
René Matti

Binningen - Am Freitagabend wunderte sich mancher Passant und Anwohner in Binningen, weil der Platz vor der Kantonalbank gesperrt war.
Schilder wiesen auf einen "Staatsbesuch" hin. Aber dieser Staatsbesuch entpuppte sich am Samstagnachmittag als grosse Feuerwehrübung.
Jemand hatte sich mit dem Schild einen nicht ganz gelungenen Scherz erlaubt.

"Ein Transporter fuhr in eine Mauer und verlor wegen der Wucht des Aufpralls 1200 Liter Heptan. Zwei an der Unfallstelle vorbeifahrende
Automobilsten prallten ineinander weil sie sich auf den Unfall statt auf die Strasse konzentrierten. Beide Gaffer wurden in ihren Autos eingekeilt."
So lautete die Übungsannahme für die grosse Binninger Feuerwehrübung 2000. Sie begann um 15.15 mit der Alarmauslösung und dauerte gut
anderthalb Stunden. Im Anschluss an die Übung wurden auch noch einige verdiente Feuerwehrleute verabschiedet.

Gegen 100 Feuerwehrleute, Samariter und Chemiespezialisten standen in Binningen im Einsatz. Beteiligt an der Übung waren nebst der
Binninger Feuerwehr (etwa 45 Mann), die Berufsfeuerwehr Basel, der Samariter-verein Binningen (sechs Mann) sowie der Chemiewehr-
stützpunkt BL, der sich um die Fässer mit der (supponierten) gefährlichen Substanz Heptan zu kümmenr hatte.

Die Feuerwehrleute hatten die beiden Unfallopfer aus den verkeilten Wagen zu bergen. Sie taten dies unter den Augen einer grossen Anzahl
von interessierten Binningern. Ein Feuerwehrmann kommentierte die ganze Übung, so dass auch die Zuschauer verstanden, was die
einzelnen Feuerwehrleute, die wie Ameisen auf dem Platz herumwieselten, genau taten.


Zurück