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Info
Einsatz Technische Hilfeleistung
Datum 10.07.2016 (Sonntag)
Uhrzeit 21:17
Wo Herzogenmatt

Beschreibung
Binningen: Blindgänger gesprengt und unschädlich gemacht: niemand verletzt

Am Sonntagabend, 10. Juli 2016, kurz vor 17.30 Uhr, meldete eine Drittperson, dass sie im Dorenbach in Binningen, in einem Waldstück unweit
von bewohntem Gebiet, einen Blindgänger gefunden habe, der dort im Wasser liege. Die weiteren Abklärungen der Blindgänger-Meldezentrale
der Schweizer Armee ergaben, dass es sich um eine rund 25 Centimeter lange und 5 Centimeter dicke, 47mm-Infanterie-Sprenggranate mit etwa
100 Gramm Sprengstoff handelte, welche vermutlich aus den Dreissigerjahren stammt.

In der Folge wurde das Gebiet (Holzmatt/Herzogenmatten) durch die Polizei Basel-Landschaft und die zugezogene Feuerwehr Binningen
grossräumig abgesperrt und die nächsten Anwohner persönlich informiert. Auf eine Evakuierung konnte nach einer entsprechenden Lage-
beurteilung durch die Fachleute verzichtet werden. Gegen 23.00 Uhr wurde dann die Granate durch die Spezialisten des Kommandos für
Kampfmittelbeseitigung und Minenräumung der Schweizer Armee gut hörbar kontrolliert gesprengt. Die Sprengung verlief problemlos, es kam
zu keinerlei Schäden an der Infrastruktur und es wurde niemand verletzt.

Die Polizei und die Armee appellieren zu vorsichtigem Umgang mit Blindgängern und ruft dazu auf, Blindgänger weder anzufassen oder
aufzuheben. Wer einen solchen Gegenstand findet, ist gebeten, dem Eigenschutz höchste Priorität zu schenken und umgehend via Notruf
112 die Polizei zu informieren.

Quelle: Polizei BL

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Armee sprengte uralten Blindgänger

Spezialisten der Armee mussten am Sonntagabend in Binningen aufgeboten werden, um den nahe eines Wohngebiets gefundenen Sprengsatz
zu beseitigen.

In Binningen sprengte die Armee am Sonntagabend gegen 23 Uhr einen Blindgänger. Wie die Baselbieter Polizei am Montag mitteilte, habe
eine Person den Sprengkopf um 17.30 Uhr im Dorenbach nahe einem Wohngebiet entdeckt. Die Blindgänger-Meldezentrale der Schweizer
Armee habe diesen als Infanterie-Sprenggranate aus den 30er Jahren identifiziert. Im 25 Zentimeter langen und 47 Millimeter dicken
Gehäuse hätten sich rund 100 Gramm Sprengstoff befunden.

Polizei und Feuerwehr hätten das Gebiet Holzmatt/Herzogenmatten grossräumig abgesperrt und die nächsten Anwohner persönlich informiert,
hiess es. Auf eine Evakuierung sei jedoch verzichtet worden.

Schliesslich hätten Spezialisten des Kommandos für Kampfmittelbeseitigung und Minenräumung der Schweizer Armee die Granate kontrolliert
gesprengt. Dies sei gut hörbar gewesen. Zu Verletzungen oder Schäden sei es bei dem problemlos verlaufenen Einsatz nicht gekommen. (las)

Quelle: 20min.ch

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